§ 1: Radfahrer sind bei uns nicht gerne gesehen.
§ 2: Fahrräder dürfen auf Fernradwanderwegen geschoben werden. In Ausnahmefällen ist das Radfahren erlaubt (Wir sind ja nicht so).
Alles Klar? Ja? Gut.
Übrigens würdest Du uns beim Umrunden der Nordsee weniger auf den Senkel gehen, wenn Du die Fähren Glückstadt - Wischhafen oder Schulau - Lühe, wenn's gar nicht anders geht, auch Blankenese - Cranz oder alleräußerstenfalls Teufelsbrück - Finkenwerder (der Teufel soll Dich dann holen) benutzt. Wenn Du in die Stadt (für dumme Touris: damit ist Hamburg gemeint) willst, fahre ab Wedel oder alleräußerstenfalls Klein-Flottbek (der Teufel...) mit der S-Bahn. Da darf Du Dein Fahrrad sogar einfach so mitnehmen und mußt keinen Pfennig dazu bezahlen (Wir sind ja nicht so). Aber achte auf die Sperrzeiten (Fremder, beachte ...). Ganz Vergnügungssüchtige mögen die Fähre Finkenwerder - Landungsbrücken nutzen - sogar ganz ohne Zusatzkosten oder Sperrzeiten für's Fahrrad (Wir ...).
Alles klar? Ja? Gut!
Wenn Du's noch immer nicht begriffen hast, wirf einen Blick auf unsere Fallen und Folterinstrumente für Radfahrer
auf dem Nordufer der Elbe (Altona) und
auf dem Südufer der Elbe (Finkenwerder)
Man kann mit guten Karten die schlechte Führung eines touristischen Radweges natürlich hinter sich lassen. Einheimische wissen in der Regel auch noch andere - mitunter weitaus bessere - Wege, die sogar in den Karten (z.B. im Radatlas Hamburg) verzeichnet sind. Aber das ist doch nicht das, was Radfahrer sich für ihren Urlaub wünschen. Die wollen, ohne auf die Karte sehen zu müssen, auf brauchbaren Wegen durch schöne Landschaften und Städte fahren. Und das gelingt in Hamburg nun mal nicht.
Es wird noch schlimmer kommen: ab Frühjahr 2002 wird die nördliche Route des Elberadwegs auf genau den gleichen Wegen durch Altona bzw. die südliche Route ungefähr so durch Finkenwerder geführt werden. Und so ein Radweg entlang eines Flusses ist eher noch beliebter als die Nordseeroute. Wenn das mal nicht traurig wird ...
Zu diesem Thema einen Link: Pressemitteilung vom 15.Juni 2002 des Mitgliedes der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte Mathias Bölckow (GAL). Bölckow beschäftigt sich allerdings mit den Problemen der Einfahrt in die Innenstadt aus Richtung Osten, einer noch schlimmeren Aneinanderreihung gefährlicher Radlerfallen in Hamburgs Innenstadt.
Link: Elberadweg (mit Alternativroute und Öffnungszeiten der Sperrwerksbrücken im Landkreis Pinneberg)
Wer sich von nichts, aber auch überhaupt nichts schrecken läßt (z.B. auch den Sommern 2002 und 2005), der kann rund um Hamburg und in Hamburg die Natur in ihren schöne Facetten sehen. Auch das Radfahren im Norden lohnt sich.
|
|
... die Sperrwerke von Pinnau und Krückau am Nordufer der Elbe westlich von Hamburg bleiben von Oktober bis April unpassierbar. Ärgerlich schon im Januar und erst recht im Oktober oder April!
Und hier der Download der Öffnungszeiten (ohne Gewähr): pdf-Download, sowie einige Tabellen und Bilder.
Meldung vom 24.06.2009
Vom 29. Juni bis Ende August diesen Jahres sind die Sperrwerksbrücken an Pinnau und Krükau (Kreis Pinneberg) wegen Sanierungsarbeiten geschlossen. Dies betrifft neben den regionalen Routen auch den Elbe- und den Nordseeküstenradweg. Als Alternativrouten können die Drehbrücke Klevendeich (Pinnauqürung) und die Stadt Elmshorn (Krückauqürung) genutzt werden. Da zur Hochsaison viele Radfahrer den Elbe- bzw. den Nordseeküstenradweg (NSCR) bereisen, haben der Kreis Pinneberg und der Verein zur Förderung und Erhaltung der historischen Kronsnester Fähre als Denkmal auf dem Wasser e.V. eine attraktive Lösung für Fußgänger und die Radreisenden gefunden.
Zwischen Seester und Kronsnest können Sie täglich die historische Personenfähre Kronsnest zum Überqüren der Krückau nutzen.



Da würde sich mancher Hamburger Radler freuen, wenn winterliche Behinderungen auf seinen Wegen
so schnell und gut beiseite geschoben würden wie diese Eisschollen nach einer winterlichen Sturmflut im Februar 2006.
Was der Schnee gnädig verdeckt - Radwegschäden, vor denen sogar mit dem Gefahrenzeichen Z 101 gewarnt wird. Hier kann man der NSCR nur im Winter folgen, wenn der Radweg sowieso unpassierbar ist und man deshalb auf der Fahrbahn fahren darf. Netterweise wurde die Schneeräumung in diesem Abschnitt nahezu vollständig unterlassen, so daß der Schnee auch die schlimmsten Unebenheiten verdeckt (Fotos vom 12. März 2006). Im Sommer sollte man besser dem Elberadweg am Deich folgen und möglichst die Sperrwerke passieren.


1. zum Thema NSCR (diese Seiten werden hier nur aufgeführt, um zu zeigen, daß ich sie kenne):
North Sea Cycle Route
Verkehrs-Info: Radtouren in Hamburg: 6. Nordseeküste (mit Kartenausschnitten)
(übrigens bedeutet dort das Zeichen
Schiebestrecke?! - na klasse)
2. vom Autor dieser Seite:
Elberadweg (mit Alternativroute und Öffnungszeiten der Sperrwerksbrücken im Landkreis Pinneberg);
Critical Mass Hamburg;
Hamburger Liegeradstammtisch
Feedback ggf. an Frank Bokelmann, Hamburg
________________________
Verantwortlicher für den Inhalt dieser Seite
Hinweis: die von mir verlinkten Seiten habe ich vor dem Setzen des Links betrachtet und nichts Strafbares oder sonst Widerrechtliches darin gefunden. Ich prüfe diese Seiten von Zeit zu Zeit. Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehme ich keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich. Bei entsprechender Rückmeldung an Frank Bokelmann werden anstößige Links gelöscht. Vielen Dank für Ihre Mithilfe.
Diese Seite darf von jedermann mit einem Link geehrt werden. Die Verwendung von Texten und Bildern zu privaten Zwecken ist allgemein gestattet. Vor jeder Nutzung von Texten und Bildern zu gewerblichen Zwecken ist meine Zustimmung einzuholen.
________________________
Die Seite wurde am 24.04.2002 erstellt.
Sie wurde zuletzt aktualisiert am 24.06.2009.